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TSV Wildenberg e. V.
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Chronik
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges im Jahre 1949 wurde ein Sportverein gegründet. Unter dem Vorstand Franz Jobst sind bereits Freundschaftsspiele gegen Nachbarorte ausgetragen worden. Diese Bemühungen waren allerdings nur von kurzer Dauer, sie scheiterten an der Sportplatzfrage.

Fußballbegeisterte junge Burschen aus Wildenberg und Pürkwang kamen 1959 auf die Idee wieder einen Sportverein ins Leben zu rufen. Ein offenes Ohr für diese Bemühungen fand man beim damals an der Volksschule Pürkwang tätigen Lehrer Rudolf Seidel. Er griff die Initiative der sportbegeisterten Jugend auf und half mit, sie in die Tat umzusetzen. Viele Bürger hatten dieser Idee kein langes Leben vorausgesagt. Trotzdem kam es am 18. April 1959 zur Gründungsversammlung des TSV Wildenberg. Die Versammlung wählte zum 1. Vorsitzenden Rudolf Seidel, als 2. Vorstand Albert Funk. Zum Kassenwart wurde Erich Köck bestimmt, das Amt des Schriftführers übernahm Franz Reithmayer. Dem Verein gehörten damals ca. 95 Mitglieder an. Sofort danach waren Mitglieder, besonders Aktive, mit Eifer dabei ein Gelände vom Vereinswirt als Sportplatz anzulegen. Nach unzählig vielen Arbeitsstunden, mit der Planierung wurde am 19. Mai 1959 begonnen, war zunehmend der Lohn für diese Mühe zu erkennen.
Bei der Platzeinweihung am 9. August 1959 konnte man stolz sein, eine solche Sportanlage nach großen Mühen, viel Fleiß und Opferbereitschaft aller, errichtet zu haben. Bereits ein Jahr später war eine nochmalige Planierung des Sportplatzes notwendig, da das Gelände große Höhenunterschiede aufwies und Unebenheiten beseitigt werden mussten. Zudem wurden im Jahre 1961 am Sportplatz Umkleidekabinen, mit Wasch- und Duschmöglichkeiten geschaffen. Diese Anlage war zur damaligen Zeit selten anzutreffen. Auch die neu geschaffenen Sprunganlagen waren vorbildlich angelegt. Daher war es möglich Leichtathletik-Vergleichskämpfe (gegen Pfeffenhausen) durchzuführen und das Sportabzeichen zu erlangen.

Herr Rudolf Seidel wurde auf eigenen Wunsch im Jahre 1963 nach Lindberg im Bayer. Wald versetzt. Auf Grund der großen Verdienste für den Aufbau des Sportvereins wurde Herr Seidel zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Nach ihm leitete Josef Köglmeier die Geschicke des Vereins. Während seiner Amtszeit wurde das 10-jährige Vereinsjubiläum mit Bannerweihe und Pokalturnier gefeiert.

Sein Nachfolger als Vorstand im Jahre 1971 hieß Alfons Kellner. Seine Bemühungen waren vor allem darauf gesetzt die Nachwuchsarbeit zu stärken und fördern. Während seiner Vorstandschaft wurde als weitere Abteilung die Frauengymnastik gegründet. Des Weiteren konnte eine überdachte Tribüne errichtet werden, wobei sich Josef Haltmeier Verdienste erworben hat.

Im Jahre 1977 übergab er das Amt des Vorsitzenden an Karl-Heinz Weber. In seiner Ära war das 20-jährige Gründungsfest mit Pokalturnier und als Höhepunkt der Festabend mit Ehrungen zu feiern.

Seit der Generalversammlung im April 1983 leitete MichaelKellerer den Verein. Durch seine Wahl sollen neue sportliche Akzente gesetzt werden. Eine Volleyball-Abteilung erweiterte das sportliche Angebot des TSV Wildenberg.

Aktive Mitarbeit von vielen Mitgliedern und Helfern kennzeichnete in den ersten 25 Jahren das Vereinsgeschehen. Stellvertretend für alle muss deshalb an dieser Stelle Erich Köck genannt werden. Als aktiver Spieler, stand er jahrelang zur Verfügung, zudem leitete er einige Zeit das Training. Seit der Gründung des Vereins, also bereits 25 Jahre lang übt Herr Köck das verantwortungsvolle Amt des Vereinskassiers in hervorragender Weise aus.
Die Fußballer begannen 1959 mit einer ersten Mannschaft und Jugend in der C-Klasse Kelheim. Erster Höhepunkt im Spielbetrieb war der Sieg im DFB-Pokalspiel am 16. Juni 1962 gegen den damaligen A-Klassen-Vizemeister FC Neufahrn, mit 5:2 Toren. Die Seniorenmannschaft wurde in der Saison 1965/66 in die C-Klasse Mallersdorf umgruppiert. Das Bemühen aller Aktiven und jeweiligen Betreuer war auf das Ziel Aufstieg ausgerichtet. Ganz knapp scheiterte die Mannschaft 1976 vor dem Ziel. Als Vizemeister der C-Klasse Mainburg erwiesen sich die beiden Aufstiegsspiele gegen TSV Velden (in Landshut) und TSV Herrngiersdorf (in Rohr) als unüberwindliche Hürde. In den letzten Jahren konnte immer ein Rang im Vorderfeld der Tabelle erreicht werden.

Die Reservemannschaft nahm erstmals in der Runde 1968/69 am Punktspielbetrieb teil. Nach einem überraschenden Start (Herbstmeister) wurden teilweise gute Tabellenplätze errungen.
Der Nachwuchsbereich durch unzählige Arbeit stark gefördert und unterstützt. Eine D-Schüler wurde erstmals 1973 angemeldet. Der Lohn für diese aufopferungsvolle Tätigkeit konnte in der Saison 1980/81 geerntet werden. Die C-Schülermannschaft des TSV Wildenberg konnte erstmalig in der Vereinsgeschichte einen Meistertitel erringen. Nach einem Entscheidungsspiel gegen die punktgleiche Mannschaft aus Mühlhausen in Siegenburg konnte mit 2:1 Toren nach Verlängerung der Sieg und dadurch der Aufstieg in die Kreisklasse erkämpft werden. Leider konnte der Abstieg nach zwei Jahren nicht verhindert werden.

In der Saison 1982/83 konnte zum ersten Mal eine E-Schüler die Punktspielrunde aufnehmen. Unsere Kleinsten werden von Herrn Steidl, trotz seines Alters hervorragend betreut, was sich nicht zuletzt in dieser Saison positiv bemerkbar macht.
Damit es allen Jugendlichen möglich ist, Fußball zu spielen wurde zusätzlich im Jahr 1983 eine B-Jugend gegründet.

Die A-Jugend mit den Betreuern Josef Mies und Siegfried Brunner, könnte bei weiteren Erfolgen wieder eine Meisterschaft nach Wildenberg holen. Dieses Ziel zu erreichen wäre der Höhepunkt im Jahr des 25-jährigen Gründungsfestes des TSV Wildenberg.

Neben dem Spielbetrieb erweitern gesellschaftliche Veranstaltungen des TSV Wildenberg das Leben in Gemeinde und Verein. Zum ersten Sportler-Ball wurde am 6. Februar 1960 eingeladen. Zusätzliche Einlagen und Darbietungen der Sportler brachten dem Sportler-Ball viel Anerkennung. Zahlreiche Besucher bestätigten dies.

Unter dem Vorstand Köglmeier wurde für die Mitglieder das beliebte »Turnerkranzl« veranstaltet. Im Laufe der Jahre wurde daraus der weit über Wildenberg hinaus bekannte Masken-Ball des TSV Wildenberg am Rosenmontag. Den Theateraufführungen wird ein gesonderter Bericht gewidmet.
Alle Reisefreudigen kamen bei den Ausflügen auf ihre Kosten. Der erste Vereinsausflug führte 1964/65 nach Berlin. Nicht zu vergessen die Freundschaftsspiele gegen Wacker 04 Berlin, sowie deren Gegenbesuch in Wildenberg. Erwähnenswert sind die eindrucksvollen Reisen nach Bonn, Rüdesheim, Südtirol sowie Wien.

Beim 20-jährigen Gründungsfest wurde das Gartenfest ins Leben gerufen. Seitdem erfreut sich diese Veranstaltung an Fronleichnam, am idyllisch gelegenen Hausner-Keller, großer Beliebtheit bei der Bevölkerung von Wildenberg und Umgebung.

Nicht zu vergessen, alljährlich wird am Vorabend des 1. Mai ein Maibaum aufgestellt.